Bekleidung bedient viele verschiedene Funktionen. Sie kann z.B. für modische Zwecke eingesetzt werden, Gruppenzugehörigkeiten anzeigen oder den Körper schützen. Dabei geht es vor allem darum, Anpassungen an die Äußeren Umstände zu finden. Ein Feuerwehreinsatz in Badehose? Nicht so sinnvoll! Ein Skianzug im Sommerurlaub? Vermutlich zu warm! Auch Sportbekleidung sollte einige Funktionen mit sich bringen um perfekt auf die Bedürfnisse des Sporttreibenden abgestimmt zu sein.

Sportbekleidung muss anpassungsfähig sein

Selbstverständlich werden auch beim Sport je nach Sportart Unterschiede gemacht. Ein Skifahrer benötigt eine andere Ausrüstung als ein Radfahrer. Gewisse Grundfunktionen sollte aber bei jeder Version von Sportbekleidung vorausgesetzt werden. Der menschliche Organismus kann nur etwa 20% der produzierten Energie in die direkt Sporttätigkeit umsetzten. Deshalb ist ein atmungsaktiver Stoff von Vorteil, der für einen optimalen Feuchtigkeitstransport sorgt, also die überschüssige Energie des Körpers in Form von Wärme und Schweiß, aufnehmen und wieder abgeben kann. Ein geringes Gewicht, das für maximale Bewegungsfreiheit nötig ist. Eine möglichst flexible aber robuste Beschaffenheit, um Langlebigkeit und Nachhaltigkeit zu bedingen.

Bis in die letzte Faser

Auch ungetragen kann sich gute Sportbekleidung von weniger qualitativen Produkten abgrenzen. Je nach Stoffen und Fasern, herrschen große Unterschiede bezüglich der Umweltschädlichkeit während der Produktion und bei jedem Waschgang. So verfügt beispielsweise der aus Erdöl gewonnene Stoff Polyester für eine schlechte Wärmeregulation, was zu mehr Schweiß und Hautreizungen führen kann. Die sonst häufig in der Bekleidungsindustrie verwendete Baumwolle, ist nicht sehr flexibel und wird bei Nässe deutlich schwerer. Andere Naturfasern wie Merinowolle oder Modal sowie Lyocell hingegen besitzen eine deutliche bessere Feuchtigkeitsregulation und sind zudem noch biologisch abbaubar und vollständig kompostierbar. Das bedeutet, dass diese Materialien in Form von Biomasse ohne Rückstände zurück in den Naturkreislauf aufgenommen werden können. Geruchshemmende und schnelltrocknende Eigenschaften sind von Vorteil um die Bekleidung öfter oder schneller wiederbenutzten zu können. Zudem ist der Tragekomfort nicht zu unterschätzen. Antibakteriell wirkendende, weiche Oberflächen und eine gute Passform tragen enorm zur Performance während des Sports bei.

TENCEL Lyocell - die optimale Lösung?

Auch diese Eigenschaften werden z.B. von den Tencel Lyocellfasern vereint. Im Vergleich zu Polyester und synthetischen Stoffen bildet sich auf der Oberfläche der Faser weniger Feuchtigkeit, was zusätzlich geruchshemmend wirkt. Folglich entsteht ein weniger günstiges Umfeld für das Bakterienwachstum, sowie unangenehmen Schweißgeruch und bietet bessere hygienische Eigenschaften für Gewebe.

Aus der richtigen Wahl der Sportbekleidung können also sowohl der eigene Körper, als auch die sportliche Leistungsfähigkeit und die Umwelt ihren Nutzen ziehen.
Geposted von Noah Thalheimer am by Noah Thalheimer 0 Kommentar

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