Verbindung
Körper, Material, Menschen und Umwelt stehen miteinander in Beziehung. Deshalb betrachten wir nicht nur das fertige Produkt, sondern auch seine Rohstoffe, seine Herstellung, seine Nutzung und das, was danach kommt.
Bevor es VIDAR gab, war die Ausgangslage folgende: Sportswear war entweder funktional, aber aus Polyester. Oder aus nachhaltigen Materialien, aber nicht wirklich für intensiven, schweißtreibenden Sport gemacht. Wir finden: Beides reicht nicht.
Deshalb entwickeln wir funktionale Sportswear aus pflanzenbasierten Materialien. Für echte Performance, die Verantwortung übernimmt. Für die Menschen, die unsere Kleidung tragen und herstellen, und für die Umwelt, in der wir uns bewegen.
Körper, Material, Menschen und Umwelt stehen miteinander in Beziehung. Deshalb betrachten wir nicht nur das fertige Produkt, sondern auch seine Rohstoffe, seine Herstellung, seine Nutzung und das, was danach kommt.
Leistung entsteht nicht nur durch mehr Tempo, mehr Druck und permanenten Vergleich. Sondern auch durch Regeneration, Körpergefühl und das richtige Maß. Diesen Gedanken übertragen wir auf unsere Produkte.
Wir lassen weg, was ein Produkt nicht besser macht. Das gilt für Gestaltung und Verpackung genauso wie für Materialien. Weniger Überflüssiges. Mehr Klarheit und Funktion.
Wir wählen nicht den einfachsten oder günstigsten Weg. Wir entscheiden uns für die Lösung, die unserem Anspruch an Performance und Verantwortung am nächsten kommt. Auch, wenn das Marge kostet oder die Entwicklung dadurch länger dauert.
Unsere Hauptmaterialien basieren auf Cellulose aus Holz und Algen sowie Bio-Baumwolle. Polyester und Polyamid vermeiden wir. Wir prüfen jedes Detail – vom Stoff über Nähgarne und Bündchen bis zur Verpackung – und fertigen mit europäischen Partnern, die wir persönlich kennen. So entwickeln wir Produkt für Produkt eine bessere Alternative zu herkömmlicher Sportswear, ohne Abstriche bei Performance, Qualität und Langlebigkeit.
Der Impact eines Produkts hängt auch davon ab, wie häufig es getragen, wie oft (oder besser: selten) es gewaschen und wie lange es genutzt wird. Viele Kund:innen berichten, dass sie ihre VIDAR Oberteile mehrfach tragen, bevor sie in die Wäsche kommen – das spart Ressourcen und schont das Material.
Für jede Bestellung, die bei uns eingeht, spenden wir einen Euro an Plastic Fischer, die Plastik aus stark verschmutzten Flüssen sammeln, bevor es ins Meer gelangt. Das verstehen wir nicht als Ausgleich für unsere Produkte, sondern als zusätzlichen, direkt messbaren Beitrag, parallel zu unserer Arbeit an einer verantwortungsvolleren Lieferkette.
Wir halten unsere Lieferketten so kurz wie möglich. Dafür müssen wir jeden ihrer Schritte kennen: Unsere TENCEL™ Fasern kommen aus Österreich, die Algen für SEACELL aus Island und unsere Bio-Baumwolle aus der Türkei. Stoffe und Produkte entstehen überwiegend in Österreich, Griechenland und Portugal. Eine Ausnahme bildet derzeit der Stoff für unseren Windbreaker, den wir aus Taiwan beziehen. Die Karte zeigt dir die wichtigsten Stationen unserer Lieferkette. Die beiden Nähereien in Portugal und Griechenland stellen wir genauer vor.
Als Hauptproduktionspartner haben uns Creative Textile Solutions und Ansprechpartnerin Carla seit der ersten Mini-Kollektion im März 2021 begleitet. Heute entstehen hier sämtliche Produkte aus SEACELL und 100 Prozent TENCEL™ Lyocell sowie unsere ALL COURT Sweatpants.
Seit August 2025 arbeiten wir mit Young Power Theodoridis und unserem Ansprechpartner Luca zusammen. Hier entstehen unter anderem unsere Leggings ELEVATE und DEFINE, der BREATH Sports Bra und das PULSE Top. Gemeinsam mit Young Power Theodoridis haben wir ein funktionales Stretch-Material aus TENCEL™ und ROICA™ entwickelt, das hohe Ansprüche an Performance und Verantwortung verbindet.
Bereits seit 2022 arbeiten wir mit Plastic Fischer zusammen. Für jede Bestellung, die bei uns eingeht, spenden wir einen Euro an Karsten und sein Team. Sie holen damit ein Kilogramm Plastik aus stark verschmutzten Flüssen, bevor es ins Meer gelangt. Allein durch Bestellungen bei VIDAR kamen 2025 so 5,7 Tonnen zusammen. Karsten, der Gründer von Plastic Fischer, hat uns dafür ein persönliches Danke-Video geschickt:
Die allermeisten unserer Produkte sind pflanzenbasiert. Trotzdem haben wir einzelne Pieces in der Kollektion, die einen geringen Anteil an synthetischen Bestandteilen aufweisen. Verantwortung bedeutet für uns deshalb auch, offen zu zeigen, wo wir stehen und woran wir weiterarbeiten.
Unsere Hauptstoffe bestehen größtenteils aus Fasern natürlichen Ursprungs. Viele der eingesetzten Farbstoffe basieren aktuell jedoch noch auf petrochemischen Bestandteilen. Wir verwenden geprüfte, schwermetallfreie und hautverträgliche Lösungen und suchen weiter nach besseren Alternativen.
Wo starke Elastizität notwendig ist, setzen wir überwiegend geringe Anteile ROICA™ V550 ein. Für die Stabilität unserer Sportsocken benötigen wir derzeit noch recyceltes Polyamid. Beides sind synthetische Fasern – bewusst gewählt und so sparsam wie funktional möglich eingesetzt.
Wir erfassen bereits Materialanteile, Lieferwege, Reklamationen, Kundenfeedback und vieles mehr. Als nächste Schritte wollen wir Nutzung, Waschroutinen und tatsächliche Lebensdauer genauer untersuchen. Langfristig sollen auch produktspezifische Lebenszyklusanalysen folgen.
Ein Teil unserer Kollektion ist bereits nach OEKO-TEX® STANDARD 100 zertifiziert. Aktuell (Stand August 2026) sind wir in den letzten Zügen des Prüfungsverfahrens und kurz davor, diesen Standard auf die gesamte Kollektion auszuweiten.
Unsere Materialien verbinden natürliche Herkunft mit hoher Funktionalität. Statt auf herkömmliche Kunstfasern setzen wir vorwiegend auf pflanzenbasierte Alternativen, die Feuchtigkeit regulieren und sich angenehm auf der Haut anfühlen. Synthetische Fasern verwenden wir nur bei wenigen Produkten, in sehr geringen Mengen und dort, wo sie funktional (noch) notwendig sind.
Mehr zu unseren Materialien →VIDAR begann mit einer einfachen Frage: Warum tragen wir beim Sport eigentlich Plastik? Was daraus entstanden ist und welche Menschen heute daran arbeiten, Sportswear neu zu denken, erzählen wir auf unserer Team-Seite.
Mehr zum Team VIDAR →